Dienstag, 13. Oktober 2009

Die Welt die uns ärgert

"Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum."
Marcus Aurelius


Wie oft ärgern wir uns über unsere Mitmenschen und zerbrechen uns dann noch tagelang den Kopf darüber, warum es so gewesen ist oder warum uns gerade so etwas passieren muss. Oftmals ist es schwer, wenn man von Außenstehenden einen Seitenhieb bekommt, denn immerhin muss man mit ihm umzugehen wissen. Aber man sollte auch das Gute in einer konstruktiven Kritik sehen, nämlich das man daran wachsen kann, sich weiterentwickeln kann. Aber darum geht es in diesem Zitat von Marcus Aurelius wohl nicht. Es geht eher darum, dass man sich nicht über unsere Welt ärgern sollte, denn es kümmert eh niemanden. Wir sollen zwar zum Beispiel mit den Wahlen unserer Welt bzw. unserem Leben helfen, doch im Endeffekt haben wir nichts zu entscheiden, egal wie wir uns anstrengen, dass vielleicht die von uns gewählte Partei Anklang in der Gesellschaft finden. Doch im Endeffekt ist eh alles verloren auch wenn jede Stimme zählt.

Es gibt vielerlei Sachen worüber wir uns als Menschen aufzuregen wissen und aufregen, doch ändert es irgendetwas an unserer Welt? Überall verhungern Menschen, überall stirbt ein Kind und was ist mit den Beschneidigungen von Mädchen? Es wird im Endeffekt nichts geändert oder es kann nichts geändert werden. All das sind Themen worüber ich nachdenke und das sogar gerne um eine kleine Lösung zu finden, doch mir sind die Hände gebunden. Als Bürger, als Mensch. Wir können uns also noch so viel aufregen über die ganze Welt wie wir wollen, wir haben es letzendlich nicht in den Händen. Zumal uns zu viel Aufregung auch nicht gerade guttut, im Gegensatz zum Einklang mit dem Herzen.

Wir sollten die Welt nehmen wie sie ist und keine Zeit damit verschwenden uns unnötige Gedanken zu machen, über Dinge die wir als kleines Persönchen eh nicht ändern können.


gepostet von Merry

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